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Historie

KÖPPLERHÖFCHEN

Im zentralen und ältesten Teil der Altstadt, und nur einen Steinwurf entfernt vom „Kaiserdom St. Bartholomäus“, stand auf dem Gebiet unseres schönen Bauvorhabens „DOMBLICK“ einstmals eine Hofanlage aus dem 14. Jahrhundert, die unmittelbar an die erste Stadtmauer von Frankfurt, die sog. Staufermauer, grenzte. Diese Hofanlage trug den Namen „Köpplerhöfchen“, die Rittern und später im kaiserlichen Dienst stehenden Beamten, wie dem Ministerialengeschlecht ‚Keppler von Rödelheim‘, dem Namensgeber des „Köpplerhöfchens“, als Wohnsitz diente.

Domblick Historie alter Plan

Im 15. und 16. Jahrhundert gingen die Gebäude der Hofanlage an das Bartholomäusstift über und wurden für Altaristen, Glöckner und Vikare genutzt. Anfang des 19. Jahrhunderts, nach der Aufhebung des Stifts, gingen die Gebäude der Hofanlage überwiegend in bürgerliche Hände über. Nach und nach wurden einzelne Gebäude der Hofanlage abgerissen, und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Baulücken wieder durch Neubauten geschlossen, wie z. B. durch die Errichtung des noch erhaltenen und mehrfach restaurierten Dompfarrhauses (Domplatz 14) aus dem Jahre 1907.

Durch den Flächensanierungsplan des ehemaligen Oberbürgermeisters Ludwig Landmann fiel das Köpplerhöfchen letztendlich im Dezember 1928 der Altstadtsanierung zum Opfer. Nach dem Abriss entstand an der Stelle der ehemaligen Hofanlage ein Kinderspielplatz, der durch die alliierten Bombenangriffe vollständig zerstört wurde. Die damaligen Neubauten zur Jahrhundertwende an der Braubachstraße und Domstraße sind allerdings bis heute erhalten geblieben und begrenzen die ehemalige Hofanlage. In den 50iger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden im Hinterhof Garagen errichtet, die wiederum unserem Bauvorhaben „DOMBLICK“ nun weichen werden.

KAISERDOM ST. BARTHOLOMÄUS

Domblick Historie DomDer Kaiserdom St. Bartholomäus ist der größte Sakralbau in Frankfurt und eine ehemalige Stiftskirche. Als einstige Krönungskirche der römisch-deutschen Kaiser ist der Dom eines der bedeutenden Bauwerke der deutschen Reichsgeschichte und galt vor allem im 19. Jahrhundert als Symbol nationaler Einheit.

Der heutige Bau ist der dritte Kirchenbau an gleicher Stelle und entstand im Wesentlichen zwischen 1250 und 1514. Seit dem späten 19. Jahrhundert ausgegrabene Vorgängerbauten lassen sich bis in das 7. Jahrhundert zurückverfolgen.

Die Geschichte des Kaiserdoms ist eng mit der Geschichte Frankfurts und der Frankfurter Altstadt verbunden. Das architektonisch einzigartige Bauwerk war auch Inspiration zur Namensgebung unseres Bauvorhabens „DOMBLICK“.